Leistungsspektrum
Angiologie - Angiographie
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Die Angiographie (Gefäßkatheteruntersuchung) ist ein relativ kleiner Eingriff, den wir in einem unserer beiden Katheterlabore im Universitären Herzzentrum Hamburg oder der Asklepios Klinik Wandsbek durchführen. Falls erforderlich wird sofort eine Ballonerweiterung der Gefäßverengung eingeleitet, gegebenenfalls mit Stentimplantation oder Laserbehandlung.
Eine Angiographie der Gefäße wird benötigt, um Verengungen, Verstopfungen oder angeborene Anomalien der Gefäße (Schlagadern der Beine, Bauchschlagader, Armschlagadern und Kopfschlagadern) festzustellen.
Katheteruntersuchung der Adern
Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten, anschließend verbleiben Sie zur Überwachung noch 4-6 Stunden im Angiographiebereich.
Die Untersuchung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist in der Regel fast schmerzfrei. Sie liegen dabei mit freier Leiste oder freiem Arm auf dem Rücken auf einer Röntgenliege. Durch die Schlagader in der Leiste oder am Arm wird nach einer kleinen örtlichen Betäubung ein ca. 10 cm langer und 1,5 mm dicker Plastikschlauch mit Ventil (die sog. Schleuse) eingeführt. Durch diese Schleuse wird dann der noch dünnere Katheter (kleiner vorgeformter Plastikschlauch) in die entsprechende Gefäßregion vorgeführt. Dort wird unter digitaler Röntgenaufnahme ein Kontrastmittel in die Ader gespritzt, die dadurch auf einem Monitor sichtbar gemacht wird. Veränderungen der Gefäße, wie Verengungen oder Verstopfungen, sind sofort auf dem Röntgen-Bildschirm zu sehen. Außer einem Wärmegefühl durch das Kontrastmittel spüren Sie von dieser Untersuchung in der Regel kaum etwas.
Behandlung je nach Diagnose
Nach der Untersuchung kann der Arzt in aller Regel sagen, welche die beste Behandlung für Sie ist. Je nach Befund würde man entweder mit allgemeinen Maßnahmen und Medikamenten behandeln, eine Ballonerweiterung ggf. mit Stentimplantation vornehmen oder eine entsprechende Operation durchführen.
Eine Ballondehnung/Stentimplantation kann in der Regel gleich anschließend im selben Eingriff durchgeführt werden, denn sie wird durch den Katheter gemacht, und der ist im Rahmen der Behandlung ja bereits eingeführt. Nur bei einer Aufdehnung der Gefäße müssen Sie evtl. eine Nacht im Überwachungsbereich unseres Labors verbleiben.
Ist eine Gefäßoperation erforderlich, veranlassen wir alle nötigen Voruntersuchungen und übernehmen die Organisation für die Operation. Sie und Ihr Hausarzt brauchen sich darum nicht zu kümmern.
Nach der Untersuchung dürfen Sie schnell wieder nach Hause
Nach Beendigung der Angiographie wird der Plastikschlauch aus dem Gefäß wieder entfernt und das kleine Loch in der Schlagader durch einen Druckverband oder einen Gefäßkleber o.ä. verschlossen. Sie müssen zunächst noch eine Weile liegen und dürfen dann mit dem Druckverband aufstehen und die restliche Zeit im Wartebereich sitzen. Wenn wir sicher sind, dass es zu keiner Nachblutung mehr kommt, können Sie nach Hause gehen (in der Regel 4-6 Stunden nach der Untersuchung).
Am nächsten Morgen erfolgt eine erneute Kontrolle der Punktionsstelle an Leiste oder Arm und eine Besprechung der evtl. erforderlichen weiteren Maßnahmen.
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