Angiologie-und-Gefaesschirurgie-Cardiologicum-Hamburg

Ballondehnung

Für die Ballondehnung eines Gefäßes wird wie bei der Angiographie über einen Katheter ein feiner Draht durch die zu behandelnde Gefäßverengung gesteuert. Über diesen Draht wird ein Ballonkatheter Engstelle des Gefäßes vorgeführt und dort aufgeblasen. Dadurch werden die Ablagerungen flachgedrückt und das Gefäß insgesamt erweitert. Die zusätzliche Einbringung eines Stents verbessert oft das Ergebnis

Ist eine Gefäßoperation erforderlich, veranlassen wir alle nötigen Voruntersuchungen und übernehmen die Organisation für die Operation. Sie und Ihr Hausarzt brauchen sich darum nicht zu kümmern.

Stent

Stents sind kleine, maschenartige Metallröhrchen, die entweder durch das Aufblasen des Ballons in der Verengung in die Gefäßwand eingepresst werden oder die sich durch eine spezielle Struktur selbständig aufweiten. Als steife Maschenröhre halten sie das Blutgefäß offen und verhindern, dass die Ablagerungen in das Gefäß zurückfallen.

Nach Beendigung der Ballondehnung / Stentimplantation wird der Katheter aus dem Gefäß entfernt und das kleine Loch in der Schlagader durch einen Druckverband oder einen Gefäßkleber o.ä. verschlossen. Nach einer Ballondehnung / Stentimplantation der Gefäße müssen Sie mindestens 6 Stunden oder bis zum nächsten Morgen im Überwachungsbereich unseres Labors verbleiben.

Am nächsten Morgen erfolgt eine erneute Kontrolle der Punktionsstelle mit Besprechung der evtl. erforderlichen weiteren Maßnahmen.